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Tuesday, 4 July 2017

Roadbike tour through the heart of Sicily

Beautiful day trip through the center of Sicily, from Vizzini to Caltagirone.


At the very last minute, I had to step in for a colleague and guide a couple on a roadbike tour through the center of Sicily, from Vizzini to Mineo and Caltagirone. I am really greatful to my colleague, because is was great fun. I really enjoyed the tour and I had the chance to ride this beauty of a road bike. 



This time of the year Sicily shows it's dry and arid side. The grain has been harvested, the temperatures are high already in the morning and the wind blows hot from Africa. 



Drössiger RRA Fastforward, Ultegra components, 2 x 11, 7,7 kg


Wednesday, 24 May 2017


On the way to meet a group, I stopped at this beautiful church in Ferla, the Chiesa di Sant'Antonio Abate. The left tower has been destroyed by the earthquake of 1908. Ferla is a tiny village on the Iblei Plateau and my favourite among them. On the short main street there are five churches, all beautifully restored in recent years. 


Next to the church is a bar with amazing Saffron icecream: Nuova Dolceria di Manuele Francesco on Corso Umberto 138, Ferla

Friday, 2 September 2016

September and it's still summer in Syracuse... and now the nice part begins!


The crowds are gone, the temperatures have dropped to a more pleasant level. The water is still warm but much clearer. And if you like to snorkel, this is the best time. The bigger fishes come closer to the coast. And don't be surprised, if you have a whole beach to yourself!

Tuesday, 26 January 2016

Der Frühling beginnt in Sizilien früher

Der Frühling beginnt in Sizilien früher

Waehrend in Mitteleuropa noch tiefer Winter herrscht, hat der Frühling in Sizilien schon begonnen. Bei angenehmen Temperaturen von 15 bis 20 Grad wagen sich die Mutigeren auch jetzt ins Meer. 
Forte Vigliena, Ortigia, Syrakus
Radweg von Syrakus


Tuesday, 14 July 2015

Radfahren in Sizilien? Wer tut sich das freiwillig an?


Radfahren in Sizilien? Wer tut sich das freiwillig an?

Bei dem Verkehr? Die italienischen Autofahrer sind ja berühmt-berüchtigt für ihren, sagen wir es höflich, kreativen Fahrstil. Das ist mir durch den Kopf gegangen, als mich Giuseppe gefragt hat, ob ich ein bisschen in seiner neuen Firma aushelfen möchte. Ein paar Übersetzungen machen, ein paar Mails schreiben und so. Klar, habe ich geantwortet, solange ich da nicht Radfahren muss! Inzwischen sind
über fünf Jahre vergangen, ich arbeite mittlerweile hauptberuflich mit Giuseppe…. und der Radfahr-Virus hat mich jetzt auch ganz schön erwischt - letztes Jahr habe ich sogar eine Radlergruppe eine Woche durch Sizilien begleitet!
 




 
Meine erste Radtour durch Berg und Tal

Die Neugierde ist beim Übersetzen gekommen. „Über wenig befahrene Landstraßen zwischen sanften Hügeln von einer Barockstadt zur nächsten " war da zu lesen. Das wollte ich auch ausprobieren! So hab ich eines Tages meinen ganzen Mut zusammengefasst, mir ein Rad aus dem Magazin geholt und hab mit meinem Bruder, der gerade auf Besuch da war, eine Runde gestartet.

Auf kaum befahrenen Landstraßen ging es vom Bikeshop in Solarino Richtung Landesinnere durchs Anapo-Tal. Leicht hügelig zog die Landschaft langsam vorbei, weiter drinnen im Tal häuften sich die Spitzkehren und zu guter Letzt ging es dann noch   ordentlich bergauf. Ich war so stolz auf mich, als ich endlich oben angekommen bin! Die Abfahrt zurück zum Stützpunkt war dann ein richtiger Spa
ß. Und da war’s um mich geschehen.
 



Italienisches Verkehrschaos? Von wegen!

Überraschend war fuer für mich, dass sich die Autofahrer wirklich respektvoll den Radfahrern gegenüber verhalten. Sie halten Abstand und hupen freundlich, und zwar um sich bemerkbar zu machen - nicht um die Radler aus dem Weg zu scheuchen.. Oder wenn wir mit einer Gruppe unterwegs sind und an einer Kreuzung den gesamten Verkehr anhalten, regt sich kaum jemals jemand auf – im Gegenteil - , man winkt uns zu und feuert uns an! SSchließlich ist Radfahren, nach Fußball natürlich, der Volkssport schlechthin in Italien. Und speziell in Sizilien, wo ja auch der amtierende Tour de France-Gewinner Vincenzo Nibali herkommt, hat der Radsport einen sehr hohen Stellenwert.

Was mir auch sehr ggefällt, ist die Kameraderie unter den Radfahrern. Wenn ich mich wieder einmal eine Steigung raufplage, werde ich von vorbeikommenden Radlern angefeuert nicht aufzugeben. Bei Pannen ist es Ehrensache, dass untereinander ausgeholfen wird.
 

Radparadies Sizilien – wann und wohin?

Das Radrevier im Südosten Siziliens rund um Syrakus ist ungeheuer abwechslungsreich. Lange, flache Strecken entlang der Küste - mit unzähligen Möglichkeiten für Badepausen an den vielen Sandstränden.

Leicht hügelig zwischen den bezaubernden Barock-Dörfern im Hinterland. Und in den Iblei-Bergen gibt es auch anspruchsvollere Steigungen und schnelle Abfahrten. Durch das milde Klima kann man praktisch das ganze Jahr über Radfahren. Im Jänner und Februar regnet es häufiger, aber von März bis Dezember ist das Wetter relativ stabil. Frühling und Herbst sind natürlich ideal. Im Frühling blüht ganz Sizilien - saftig grüne Wiesen und eine bunte Blütenpracht überall. Im Herbst ist das Meer noch angenehm warm vom Sommer, bis spät in den November ist Baden möglich. Aber auch in den Sommermonaten, entlang dem Meer gibt es fast immer eine kühle Brise und schließlich kann man sich auch immer wieder im Meer abkühlen.
 




Sizilien kulinarisch – Italienische Küche vom Feinsten

Und wer Sizilien radelnd erobert, darf auch ohne Reue schlemmen! Küche ist ungeheuer vielfältig. Die Natur ist großzügig hier und es gibt das ganze Jahr über frischen Fisch, Gemüse und Obst. 
 



Meine Insider-Tipps:

Der Tag im Sommer beginnt in Sizilien übrigens mit Eis. Zum Frühstück gibt es eine Granita alle Mandorle con brioche! Granita ist gestoßenes Eis mit Geschmack, in Syrakus natürlich mit Mandelgeschmack. Und dazu eine Brioche. Von der Brioche zupft man ein Stückchen ab und tunkt es dann in die Granita! PS: Erfunden haben die Granita angeblich die Römer. Die haben Schnee vom Ätna geholt, um ihre Lebensmittel frisch zu halten. Und dabei ist zufällig das Speiseeis entstanden!

Peperoncino-Schokolade in Modica ausprobieren. In Modica wird eine ganz besondere Schokolade hergestellt, die nach einem Rezept, dass die Spanier von den Azteken mitgebracht haben. Der Kakao wird nicht geschmolzen, sondern kalt verarbeitet. Das ergibt eine relativ grobe Schokolade, die dann traditionellerweise mit Peperoncino, also scharfem Chili, aromatisiert wird.

Und auch in Modica ausprobieren: die Ricotta-Cannoli der Konditorei Bonajuto!

http://www.bonajuto.it/en/